Geschichte

Rengen ist auf einem kleinen Bergrücken oberhalb des erstmals und ehemals an dieser Stelle engen Liesertals erbaut. Von diese "R" "engen" leitet sich wohl auch der Name des Ortes ab.. Die Lieser fliesst als Gewässer der III. Ordnung von Kradenbach bis Rengen. Nach Einmündung des Hasbaches in die Lieser ist sie eingestuft als Gewässer II. Ordnung.

 

Die Kirche steht auf der höchsten Stelle dieses Bergrückens am Rande des Talhanges.

 

Vor dem Eingang zur Kirche (hoffentlich bald wieder) und auf dem Kirchhof stehen als Baumgruppen je 2 schöne Linden. Die Straßenräume sind meist eng und dicht bebaut, wobei auffällt, dass trotzdem einige Hofräume eine großzügige Bepflanzung aufweisen. In der Ortsmitte befindet sich eine kleine ansprechende Ortsmittelpunktgestaltung mit Buswartehäuschen und einer Linde, sowie eine Natursteinpflasterung.

 

1300
Rengen wird Anfang des 14. Jahrhunderts unter den Orten des kurtrierischen Amtes Daun genannt.

 

1563
Für Rengen sind 17 bewohnte Häuser nachgewiesen.

 

1654
Knapp 100 Jahre später nach dem 30-jährigen Krieg sind es nur noch 15 1/2 bewohnte Häuser.

 

1670
Eine Kapelle zu Ehren der 14 hl. Nothelfer wird errichtet.

 

1719
feierte man wöchentlich einmal die hl. Messe in der Kapelle.

 

1744
und 1752 fordert der Visitator die Instandsetzung der Kapelle.

 

1753
wird eine Filialschule dokumentiert. "Bedeutend günstiger als im Trierischen Teile der Eifel scheint das Schulwesen im Kölner Eifeldekanat, soweit es jetzt zur Diozöse Trier gehört, gestanden zu haben in der Zeit von 1660 bis 1760. Die Visitationsprotokolle des Dekanates (Kölner Archiv: Eifliaca) vermerken nur wenige Orte, welche keine Schule hatten, … Dagegen finden sich in diesem Gebiete auch Filialschulen, so 1753 in den Filialen von Daun, zu Rengen und Hirscheid, …"

 

1756
erfolgt der Neubau der Kapelle, wobei ein Schutzhaus angefügt wird.

 

1781

fand man beim Mittagsläuten in Rengen vor dem Altar ein neugeborenes Kind. Alle Nachforschungen, wem das Kind gehören sollte, verliefen ergebnislos. So nahm die Gemeinde sich seiner an und taufte am 13. September 1781 dieses Kind auf den Namen Anna Maria, mit dem Zunamen "Hilf", und sie wurde von der Gemeinde großgezogen. Herangewachsen diente sie in Rengen als Viehhüterin und verdiente sich so ihre Kost und Unterkunft.

Sie zeichnete sich aus durch gutes Benehmen und frommes Auftreten. Nachdem sie alt und arbeitsunfähig geworden war, fand sie erneut Aufnahme in Rengen, und es wurde ihr von Haus zu Haus Kost und Logis angeboten. Sie starb am 13. April 1851 und hinterließ der Gemeinde von ihrem gesparten Lohn 20 Thaler, damit sie ein christliches Begräbnis bekommen sollte.

Der Rest des Geldes wurde für den Vorbau der damaligen Kapelle verwandt.

 

1796

eine Karte weist den Gräflich Metternich-Winneburger Grundbesitz im Hasbachtal aus:

Quelle: Landeshauptarchiv Koblenz

 

1796
Über das letzte Hofgut berichtet Jakob Schumacher, geboren in Rengen: " Es umfasste die Grundstücke, die den ehemaligen Ziegenheimer und Ingeler Hof ausmachten und dessen Mittelpunkt die alte Mühle bildete ". Das Gut Ziegenheim wird auf dem sogenannten „dicken Hügel“ im Tale der Hasbach vermutet. Auf dem selben sind auch ein Wallgraben und Wasserleitungsanlagen zu erkennen. Unter der Erdoberfläche und auf kleineren Erdhügeln in der Nachbarschaft, die jetzt jedoch abgetragen sind, fand man noch Reste von Ziegeln, Kohle und Eisen. Vor der Französischen Revolution war das Gut Ziegenheim im Besitz der Familie Armbruster aus Hillesheim. Ein Gerichtsprotokoll vom 11. Praiail des 6. Jahres der Französischen Republik besagte, dass Mattes Leusch, Bernhard Müller und Mattes Theisen den Hof gemeinschaftlich von den Bürgern Linzen von Manderscheid angegangen und dann ihrer Gemeinde überlassen hätten. 1801 ersteigerte der Rengener Bürger Thome den Hof für 1.001,- Thaler, konnte das Geld aber nicht aufbringen.

 

Schließlich wurde das Gut in Rengen am 09. 02. 1817 stückweise durch den Notar Josef Friedrich Stephani versteigert. Am 18.04.1796 belehnt dann ( zum letzten Mal ) der Erzbischof Clemens Wenzeslauf von Trier die Grafen Josef und Leopold ( Enkel des Generalfeldmarschalls Leopold von und zu Daun) mit den Trierer Lehngütern.

 

Mit der Französischen Revolution erloschen dann alle gräflichen Belehungen.

 

1798

Die Französische Revolution von 1789 bis 1799 und ihrem grundlegenden Motto Liberté (Freiheit), Égalité (Gleichheit) und Fraternité (Brüderlichkeit) hinterlässt auch in Rengen ihre Spuren. 1798 wird ein Freiheitsbaum aufgerichtet.

 

1799 kommt Napoleon an die Macht und macht der Sache ein Ende.

 

 

1807

Aus dem Protokoll der Visitationsreise des (von Napoleon eingesetzten) Trierer Bischofs Charles Mannay im Jahre 1807:

Pfarrei Daun den 30. Juni: Nach der Visitation von Darscheid am 29. Juni begab sich der Bischof nachmittags nach Daun, 5/4 Stunden von Darscheid. Pfarrer seit 1779 Johann Chrysostomos Wrangel aus Daun. Daun mit Rengen, Boverath, Gemünden und Eischeider Hof zählt 631 Seelen, 526 Kommunikanten. ... Im Allgemeinen scheint wenig Frömmigkeit in Daun zu herrschen, und die Pfarrei bedürfte wohl eines eifrigen Seelenhirten, da der jetzige alt und krank ist. In den Filialorten scheint es besser zu sein, namentlich in Rengen, das immer an erster Stelle bereit ist, für kirchliche Bedürfnisse beizutragen, wiewohl es selbst einen ständigen Vikar zu unterhalten hat. ... Pfarrei Hilgerath-Beinhausen 1. Juli. Am Tage vorher um 4 Uhr abends, verließ der Bischof Daun, um sich nach Hilgerath-Beinhausen zu begeben. Unterwegs wurde in Rengen die kleine ziemlich nette Kapelle besucht, wie auch jene in Nerdeln, die noch neu ist. …

 

1830

besitzt die der hl. Agatha geweihte Kapelle 1 Glocke und 6 gestiftete Messen mit 259 Thalern Stiftungskapital.

 

1835

am 7. Juni um 11.00 Uhr wurde Rengen von einem großen Unglück heimgesucht. In der Mitte des Ortes brach ein Feuer aus, das sich durch starke Sturmwinde schnell ausbreitete. Das ganze Dorf brannte innerhalb 1 ½ Stunden bis auf 5 Häuser nieder. Es verbrannten 26 Wohnhäuser mit Stallungen und fast sämtlichen Einrichtungen. An Vieh waren keine Verluste zu beklagen, da es sich größtenteils auf der Weide befand. Das Feuer forderte jedoch 2 Menschenleben. Peter Schneider, ein alter kranker Mann wurde bei seiner Flucht aus seinem brennenden Haus von herabstürzenden Balken eingeklemmt und starb an den Folgen seiner starken Verbrennungen. Die zweite Person war Anna Göden, ebenfalls altersschwach, sie fand den Weg nach draußen nicht mehr und verbrannte bis auf die Knochen. Brandstifter soll ein gewisser Johann Gitzen gewesen sein, der später im Gefängnis gestorben ist.

1846
Für Rengen sind 31 Wohnhäuser registriert (vgl. Pützborn 30, Steinborn 48, Daun 108), nach dem Geschlechte 91 männliche, 92 weibliche Bewohner.

 

1876
Die Figuren in der heutigen Kirche werden von Meister Matthias Büchel aus Prüm geschaffen. Rengen hat 231 Einwohner.

 1895

Eröffnung der Bahnstrecke Mayen-Daun-Gerolstein, Rengen wird Bahnstation.

1903

bis 1904 Neubau der Filialkirche zu Ehren der hl. 14 Nothelfer.

1906

Die erste Gaststätte im Ort ist das Gasthaus Neumann (später Leyer, später Marthen), das zum Zeitpunkt des Versandes dieser Postkarte wohl schon etliche Jahre in Betrieb war.

 

Diese nicht mehr genau zu datierende Ansichtskarte aus der Zeit um die Jahrhundertwende zeigt zum einen das Geschäftshaus Gräfen, zum anderen eine Dorfansicht, die vielfach der Phantasie des Illustrators entsprungen zu sein scheint. Die Lage und Ansicht der Kirche ist in dieser Form nicht bezeugt.

1914
Die Gründung der Rengener Feuerwehr erfolgt in schicksalsschwerer Zeit. Es gibt dazu keine offiziellen Dokumente mehr, nur protokollierte Eintrittsdaten und das bei der Verbandsgemeinde hinterlegte Gründungsdatum 1. August 1914 markiert den Beginn der Geschichte der Rengener Wehr. In Sterbekasse-Unterlagen aus den 60er Jahren sind (neben den ersten Wehrführern) noch folgende Gründungsmitglieder verzeichnet:

  • Schumacher Peter geb. 20.08.1896
  • Schiffels Ferdinand geb. 19.10.1895
  • Müller Bernhard geb. 17.02.1890
  • Schneider Joh. Pet. geb. 24.01.1889
  • Schumacher Joh. II geb. 08.08.1890

Von einer ausreichenden Mannstärke von mind. 20 Mann kann ausgegangen werden. Bedeutsam ist der Umstand, dass am gleichen Tage nach 43 Friedensjahren Deutschland den Krieg an Russland erklärt, wenige Tage später an England und Frankreich. ...

 

1922

Anschluss des Dorfes an das öffentliche Stromnetz

 

1923

Gründung eines Männergesangvereins

1. Original -  2. Hausnamen  - 3. Echt-Namen

 

1930

1942

Gründung des Kirchenchors in Rengen durch Kaplan Karl Pfeiffer

 

1943
Absturz eines englischen Bombers mit 7 Mann Besatzung in der Gemarkung Rengen am 31. Juli 1943. Alle Besatzungsmitglieder kommen ums Leben.

Als Augenzeuge sah Paul Kneip von der Domäne Rengen, was in jener Nacht passierte:


"Am 31. Juli 1943 war Paul ein fünfjähriger Junge, der mit seiner kleinen Schwester im Alter von drei Jahren im Schlafzimmer des Bauernhauses zwischen Rengen und Nerdlen spielte.  Die Fenster des Schlafzimmers waren alle mit einem schwarzen Stoff bespannt, um zu verhindern, dass Licht von innen hindurch scheint. Das Spiel, das Paul und seine Schwester spielten, bestand darin, den verdunkelnden Rahmen aus dem Fenster zu entfernen und ihn als imaginären Schlitten zu benutzen. Während ihres Spiels wurde der Rahmen zerbrochen. Ihre Mutter kam ins Schlafzimmer und entdeckte, dass der Rahmen nicht oben am Fenster stand, und stellte ihn sofort wieder auf. Da er zerbrochen war, blieb er nicht in Position und fiel herunter. Dies geschah mehrere Male, wobei Paul während dieser Zeit das Geräusch eines Flugzeugs hörte, aber es klang anders. Er sagte, dass es stotterte, und beschrieb es als ein "put put put put put put" Geräusch, also schaute er aus dem Fenster, um zu sehen, was passierte.  Er sah, wie die Halifax extrem tief zum Boden flog. Als er hinausschaute, sah er ein Triebwerk auf den Boden fallen. Seine Mutter dachte, dass die Besatzung Bomben abwerfen würde, und Paul sagte, er höre immer noch die Stimme seiner Mutter, die schrie, weil sie dachte, dass das Haus bombardiert werden würde.

Das Flugzeug schien dann vom Bauernhaus wegzulenken, als ob der Pilot das Licht vom Bauernhaus aus gesehen hätte. Dabei fiel ein weiteres Triebwerk auf den Boden, unmittelbar gefolgt vom Seitenruder.Die Halifax befand sich nun fast auf Augenhöhe, und als sie in der Nähe des Bauernhauses vorbeiflog, konnte Paul sehen, dass im Inneren des Flugzeugs ein Feuer ausgebrochen war, und er konnte deutlich sehen, wie die Besatzung hektisch arbeitete.  Er konnte nicht sagen, was sie gerade taten, aber er sagte, er sah, wie die Arme winkten, als ob sie versuchten, ein Feuer zu löschen, oder vielleicht mit den Steuerungen zu ringen. Das Fahrwerk war nicht ausgefahren worden, und Sekunden nach dem Passieren des Bauernhauses der Familie Kneip kam Halifax JD-375 auf einem offenen Feld herunter und brach auseinander.

 

Am nächsten Morgen wollte Paul unbedingt zu dem Wrack gehen und es untersuchen, aber es war verboten, sich in die Nähe eines Flugzeugwracks zu begeben, bis die deutschen Behörden es zuerst durchsucht hatten. Kriegsgefangene waren im Einsatz, und mussten jedes Stück des Flugzeugs von der Absturzstelle räumen".

 

Quelle: http://aircrewremembered.com/hadwin-derrick.html

 

1945

Im Kriege 1939 - 45 waren 83 Männer des Dorfes als Soldat rekrutiert, 18 davon kamen nicht mehr wieder.


In den letzten Tagen des 2. Weltkrieges wurde die Lieserbrücke an der jetzigen Ortseinfahrt Daun-Rengen noch von Landsern gesprengt.

 

Bei der Entmunitionierung des Munitionslagers »Maria« im Gemeindewald Rengen verunglücken zwei Dauner Bürger, Bäcker- und Konditor­meister Christoph Karl Rose, 40 Jahre alt, und der 19jährige Kaufmannsgehilfe Richard Thielen am 28. September 1945 tödlich.


Nach dem 2. Weltkrieg war die Versorgung der Zivilbevölkerung oft in Frage gestellt. Aus diesem Grunde mussten die Bauern aus Rengen Schlachtvieh und Kartoffeln bei der Verwaltung in Daun abliefern. Da die Bauern zu dieser Zeit oft froh waren, wenn sie sich und ihre Familien noch gerade so ernähren konnten, war dies für sie nur schwer zu erbringen.

 

Die Abgabe von Kartoffeln richtete sich nach dem Ernteertrag. Die Kartoffelernte wurde erst geschätzt, dann pro Selbstversorger 150 kg und pro Schwein 100 kg abgezogen, der Rest musste abgeliefert werden. Somit betrug z.B. im Jahre 1947 der Abgabebetrag für Rengen 1244 DZ Kartoffeln.

 

Auch die Schlachtviehauflage, die besagte, dass kein Vieh geschlachtet oder verkauft werden durfte, und jeder Transport von Vieh genehmigungspflichtig war, musste strengstens eingehalten werden. Die Polizei war angehalten, strengste Kontrollen durchzuführen, damit keine illegalen Viehausfuhren und somit unerträgliche Schädigungen vorkommen konnten.

 

Kam eine Gemeinde einmal mit der Lieferung der vorgeschriebenen Abgabemenge in Verzug, wurden Händler von der Verwaltung geschickt, die ohne Rücksicht auf die Not der Bürger solange das Vieh aus den Ställen holten, bis das vorgeschriebene Soll erreicht war. So wurde z.B. auch die Gemeinde Rengen am 26. August 1948 angemahnt, sie sei noch im Rückstand von über 46,76 DZ Fleisch und habe dies umgehend bis zum 30. August 1948, um 13.00 Uhr, auf der Station in Dockweiler abzuliefern.

 

Rengen hatte sich von den Folgen des 2. Weltkrieges schnell erholt und war voller Tatendrang. Vereine wurden neu gegründet und in früheren Jahren bestehende wieder zum Leben erweckt.

 

 

1947

wurde der Bahnhof Rengen bei einem Brand total zerstört. Am 28. Oktober 1947 brannte der Bahnhof bis auf die Grundmauern ab. Der Brand entstand wahrscheinlich durch einen Kurzschluss in der Stromanlage oder durch übermäßiges Heizen. Nur die Stellwerksanlage konnte noch vor den Flammen gerettet werden. Da durch den Brand nun kein Dienstgebäude mehr vorhanden war, musste der Dienst in einen Güterwagen verlegt werden. Die gerettete Stellwerksanlage selbst wurde nur notdürftig überdacht, damit der Bahnbetrieb weitergehen konnte. Im Jahre 1951 entschloss sich die Bahn dazu, das Bahnhofsgebäude wieder aufzubauen und so erhielt Rengen seinen Bahnhof zurück.

 

1950

Gründung des Sportvereins Rengen

 

1954

Wiederaufbau der gegen Kriegsende zerstörten Lieserbrücke

 

1964

Gründung des Theatervereins Rengen

 

1970

Rengen verliert seine Selbständigkeit und wird zu einem Stadtteil der Kreisstadt Daun.


Bau der Umgehungsstraße L46 und Ausweisung des Industriegebietes Daun-Rengen, Ansiedlung arbeitsplatzintensive Industriebetriebe der Metallverarbeitung und weitere Gewerbebetriebe mit vielen Hundert Beschäftigten.

1972

Schließung der früheren Volks- und späteren Grundschule Rengen. Alle Schulkinder kommen nun mit dem Bus von und nach Daun

 

1980

Am 23. Mai Inkrafttreten des am 8.11.1978 aufgestellten Bebauungsplans „Auf dem Klee“ mit 26 Baugrundstücken,

Erschließung und vollständige Bebauung innerhalb von 15 Jahren.

 

1988

Gründung des Naturschutzvereins Rengen e.V.

 

1991

Einstellung des Personenverkehrs im Abschnitt Mayen West bis Gerolstein. Wenige Jahre später auch die Einstellung des Güterverkehrs. Von Rengen aus verkehren keine regulären Züge der Deutschen Bahn mehr.

 

1994
bis 1995 Erst-Ausbau des Straßennetzes

 

Inkrafttreten des am 26.10.1989 aufgestellten Bebauungsplans Blumenstraße (18.03.1994), 12 neue Baugrundstücke werden ausgewiesen, davon sind 9 zwischenzeitlich bebaut bzw. in Bebauung (2020)

 

1996

Da Rengen selber keinen eigenen Saal mehr hatte um Feste, Theateraufführungen, Beerdigungskaffees usw. abhalten zu können, wurde der Bau eines Dorfgemeinschaftshauses geplant.. 1996 war es soweit und der erste Spatenstich wurde getan. Das Bürgerhaus konnte am 23. Mai 1998 feierlich eingeweiht und seinen Bestimmungen übergeben werden. Die Bürger von Rengen erbrachten an diesem Bauwerk 2000 Arbeitsstunden in Eigenleistung

 

1999

bis 2000 weiterer Ausbau der Kanalisation und des Straßennetzes

 

2001

Wiedereröffnung der Eifelquerbahn zwischen Gerolstein und Kaisersesch für touristische Fahrten in den Sommermonaten. Darüber hinaus wurde auch die Bedienung im Güterverkehr wieder aufgenommen, welche bis Dezember 2012 andauerte.

 

2002

Gründung des Vereins "Dorfgemeinschaft Rengen e.V."

 

2004

Am 19. März Inkrafttreten des am 1.2.2001 aufgestellten Bebauungsplans "Unterm Grabenweg" als Misch- und Gewerbegebiet, ortsnah steht noch mind. 1 Baugrundstück zur Verfügung, den Gewerbebereich nutzt bisher nur die Firma Ticket International auf einer Parzelle.

Das 100-jährige KirchenJubiläum wurde in festlichen Rahmen am 2. Juliwochenende 2004 u.a. mit einem Kommersabend begangen. Ein Hochamt, Festansprachen, Auftritte des Männergesangvereins Daun und des Kirchenchores Rengen, Tanzaufführungen, Sketche und die Vorstellung der Kirchenchronik von Erich Willems bereicherten das Fest.

 

2005

Vereinfachtes Flurbereinigungsverfahren, bedingt durch den Bau der A1 und den damit verbundenen Landkauf


Am 27. Mai Inkrafttreten des am 28.4.1997 aufgestellten Bebauungsplans "Im langen Pesch", des späteren Kornblumenwegs, 30 neue Baugrundstücke werden ausgewiesen, nur wenige Baugrundstücke sind im Jahr 2020 noch zu haben.

 

2010

Eröffnung der Liesertalbrücke der Autobahn A1

2011

1. Heavy Metal- Konzert in Rengen, veranstaltet durch den neu gegründeten Verein "Der Detze Rockt e.V.", seither jährliches Metal Open Air im Sommer

 

2014

Gefeiert wird das 100-jährige Bestehen der Rengener Feuerwehr vom 4. bis 6. Juli 2014 im Kombination mit dem Verbandsgemeinde-Feuerwehrtag, einer Ausstellung, Übung und mit Tanz und Musik im Festzelt.

 2017

Breitbandausbau mit Glasfaser und bis 100 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit